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Découvrez des légendes et des contes de fées du Luxembourg, de Rhénanie-Palatinat, de Sarre, d’Alsace et de Lorraine !

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Découvrez nos légendes!
Voici 3 sagas aléatoires de notre base de données.
D’Fall vu Folschent (Folschet).2
Numéro de conte: 259 dans Sagenschatz des Luxemburger Landes
Michel Weber und Heinrich Meisch, so wie noch zwei andere Fuhrleute aus dem Dorfe Kalmus, fuhren ins Oesling, nur Kohlen für die Ansemburger Schmiede zu holen. Zu Rambruch auf der Höhe aus ebener Landstraße blieben auf einmal die Pferde der vier Gespanne stehen und konnten trotz aller angewandten Mittel nicht weiter gebracht werden. Da kam ein altes Weib, d'Fall vu Folschent, und sagte zu den Fuhrleuten: „Wie haltet ihr hier, ihr Kalmuser Bauern?" — „Meija", antworteten diese, „wir kommen nicht weiter". — „Ihr seid dumme Kerle", sagte das Weib, „mir her die Geißel. Hei! hi! hopp!" und alle Pferde zogen an und gingen rüstig weiter
Localité: Ansemburg
Der Hexenball
Numéro de conte: 75 dans Pfälzisches Sagenbuch
Vor dem Revolutionskriege waren arme Fami- lien vom Hunsrück und vom Hochwalde in die Sickinger Gegend gekommen. Einige der Weiber zählten zur Herengesellschaft. Wenn sie sich zu ihren Versammlungen salbten, sprachen sie diese Worte: „über Hecken und Stauden!" Das hatte Hansnickel, ein Knecht, vernommen und aus seinem Verstecke gesehen, wie seine Haus- frau zum Hause hinausfuhr. Er salbte sich auch und ward sobald in Bewegung gesetzt, hatte aber in der übereilung „Durch Hecken und Stauden!" ge- sprochen. Mit zerrissener Haut kam er auf dem Festplatze an. Alles war dort schon in Saus und Schmaus und sie zogen ihn auch in ihre Ergötzung hinein. Als der Tanz geendet hatte, machte der Herr des Festes die Runde, diesmal aber nicht mit Säcken behangen wie sonst, sondern in goldgesticktem Kleide. Da sah der bestürzte Knecht unter dem Gewande den Pferdefuß und rief: „Jesus Christus!" Und blitzschnell war die Versammlung auseinander; der Knecht aber stand allein auf dem Ballplatz
Localité: Sickinger Gegend
Der Werwolf zu Merl
Numéro de conte: 562 dans Sagenschatz des Luxemburger Landes
Schmied zu Merl hatte eine Tochter, die fuchsrote Haare hatte. Diese war in der Schule sehr ansgelassen, lernte den Katechismus nicht und besuchte unregelmäßig d.ie Ehristenlehre, so daß der Pfarrer sich genötigt sah, sie derb zu züchtigem Darob ergrimmte der Vater, uud da er einen Riemen besaß und sich durch Umschnallen desselben in einen Werwolf verwandeln konnte, so wollte er dem Pfarrer eineil bösen Streich spielen. Als dieser sich nämlich tags darauf zu der etwas entfernten Kirche begab, um die hl. Messe zu lesen, kam jener Schmied als Werwolf und jagte ihm Angst ein. Da dachte der Pastor: „Warte, du verwandelst dich so bald nicht mehr", ging in die Kirche und betete über ihn. Es war aber ein Student in der Messe, der Latein verstand. Als dieser nach Hanse kam, sprach er zu seiner Mutter: „Heute hat der Pastor keine gute Messe gethan". — „Und warum denn?" fragte diese. — „O", erwiderte er lacbend, „für deu ste war, der sieht Merl sobald nicht wieder". Der Pastor hatte dem Schmied die Gewalt angenommen, sich wieder in einen Menschen zu verwandeln, so daß er Wolf blieb und im Walde verschwand. Etwas abweichend wird so erzählt: Der Mann, mit dem der Pastor in Streit lebte, befand sich während der hl. Messe in der Kirche. Als der Pastor obiges Gebet gesprochen, stieß ein anwesender Student seinen Nebenmann in die Seite und sagte: „Haut as et fir ö gangen!" Kaum hatte er das gesprochen, da erhob sich jener Schmied und verließ die Kirche. Draußen angelangt, war er in einen Wols verwandelt, legte die Vorderpfoten auf das Fenstersims und schaute in die Kirche hinein. Von der Zeit an ward er nie mehr gesehen
Localité: Merl