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Discover legends and fairy tales from Luxembourg, Rhineland-Palatinate, Saarland, Alsace and Lorraine!

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Sagas
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Books of Sagas
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Here are 3 random sagas from our database.
Hans Marx von Eckwersheim und Anton von Wilsperg
Legend number: 8 in Die Sagen des Elsasses. Zweiter Teil. Die Sagen des Unter-Elsass
Hans Marx von Eckwersheim und Anton von Wilsperg. ,,Domolen ( 1480) hatte herr Hauß Margritter ein schweren span mit Anthony von Wilsperg, obervogt zu Zabern und kunte Marx den Wilsperger zu keinem rechten bringen, den Wilsperger nit recht hatte. Dowil aber die Marren zwo hend in irem wappen führen, entspotte im Wilsperg er wolle ein rechten Marren aus im machen, dawil er recht haben wil, oder wolte kein edelknecht sein. Eins mollen wahr Hans Mary zu Danbach (Dambach) ins bad gangen, von Bilstein aus dem Weillertall, daruff er wohnet mit einem knecht. Do hatte in Wilsperger ausgespürtt und als herr Mary aus dem bad ging nackent, hatt nur ein weißen mantel um, to erwischte in Wilsperger mit seinem diener und hiewe im bede hende ab, saß auf und reiten billigen gewallt mochte in herr Mary den Wilsperger dennoch zu keinem rechten bringen, und als herr Hans sterben wollte, ruff er lautt : Anthony von Wilsperg, dawil du mir unrecht gethan, auch mit gewaltt mir meine bede hend abgehawen hast und mir nicht zu keinen rechten hast ston wollen, so beruff ich dich ins thal Josaphatt vir den gerechten unser beden richter doch bitt ich gott er wolle dir verzeihen, und ist doruff verstorben. burg zum Hohensteg, und als im herr Hans Bock die ladung von herr Hans Marren selig ahn zeygt, ist er gelingen umgefallen, kein Zinkgref, in „ Der Teutschen Scharpfsinnige, kluge Sprüche wersheims Verstümmelung also : „ Als ihm in einem feindlichen. Treffeu beyde Händ mit einem Schlachtschwert (so die Schweißer Zweyhändler nennen) in einem streich abgehawen worden, vnd man ordnet worden, was er jhr zu entbieten wolte hat er mit frischem muth geantwortet : Man soll jhr seiner Hausfrawen sagen, daß sichs hawene Händ im Schild geführet. "
Location: Dambachu Bernstein
Der heilige Martinus.1
Legend number: 873 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
Als im Jahre 384 (nach anderen 386) der hl. Martinus von Trier, wohin er sich fürs zweite Mal zum Kaiser Marimus begeben hatte, nach Tours zurückkehrte, ward er unterwegs, als er in die Nähe Andethannas (Anwen) kam, wegen der den Jthaziern*) eben bewiesenen Nachsicht und mit ihnen gepflogenen Gemeinschaft von so bitterer Reue befallen, daß er plötzlich niedersank und durch die Trostworte eines ihm erscheinenden Engels aufgerichtet werden mußte, ehe er seine Reise fortzusetzen vermochte. „Indem er", so erzählt Sulpitius Severus/*) „bei der Rückreise auf dem Wege vor lauter Betrübnis, an frevelnder Gemeinschaft auch nur eine Stunde lang teilgenommen zu haben, ersenfzte und ihm seine Gefährten ein wenig vorangeeilt waren, sank er unweit des Dorfes genannt Andethanna, wo im Dunkel der Wälder weite Ode und Einsamkeit herrscht, nieder, erwägend unter wechselweise» Gewissensvorwürfen und Selbstentschuldignngen die Ursache seines Schmerzes und des Geschehenen. Da erschien ihm plötzlich ein Engel und sprach: „„Mit Recht bist du reumütig, Martinus, aber anders konntest du nicht wegkommen: belebe von neuem deine Tugend und fasse wieder Mut, damit du künftig nicht mehr, nicht deinen Ruhm, wol aber dein Heil in Gefahr bringest..."" Auf diese Worte des Engels richtete sich der Heilige zwar wieder auf, mußte aber von diesem Augenblicke an, wie er selbst mit thränenden Augen erzählte, größere Schwierigkeiten bewältigen und längere Gebete verrichten, um aus den Besessenen die Teufel zu treiben". Die Stelle, wo der tröstende Engel den Seelenkummer des hl. Glaubensboten über den mit den Jthaziern gepflogenen Umgang verscheuchte, befindet sich aus dem alten Römerwege, in der Nähe der Niederanwener Kirche und führt bis auf diesen Tag den Namen Heiligenstein, wodurch sie zu beweisen scheint, daß sie früher ein Denkmal zu Ehren des hl. Bischofs trug. Dann läßt endlich auch eine mehrhundertsährige beachtenswerte Volkstradition eben auf dem Anwener Gebiete den Bischof von Tours sein Pferd tränken, das hl. Meßopfer feiern und einige Zeit als Gast verweilen. I. Engling, Public. VI, 204 fgg. I. B. Laplüme, ib., XI, 81. *) Die Ithazier waren Anhänger des blutgierigen Bischofs Ithacius von Sosscbc in Spanien und verlangten als solche von dem Tvrannen Maximus die Hinrichtung Priscillians und der Priscillianisten, weshalb sic von allen echten Christen verabscheut und von dem hl. Ambrosius, dem Papst Siricius und dem Konzil von Turin förmlich verdammt wurden. **) Dial. I. 3, c. 11, 12, 13 unb 15
Location:
Der Geist auf der Burg zu Esch a. d. Sauer
Legend number: 169 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
n Burgherr von Esch hatte einen alten Jäger, der alles schoß, was er wollte, und den Tisch seines Herrn reichlich mit Wildbret versah. Einst plauderte der Jäger mit seinem Herrn im Schloßhofe. Da sagte dieser: „Sieh, drüben im Großenbüsch spielt ein Hase aus einem Felsen". — „Den will ich hinterrücks schießen", sprach der Jäger, drehte den Rücken dem Walde zu, legte die Flinte über die Schulter und schoß den Hasen wirklich nieder. „Wenn du ein Hexenmeister bist", sagte der erstaunte Schloßherr, „so will ich dich nicht mehr in meinem Dienste haben; gleich räume mir das L-chloß!" Den Groll im Herzen entfernte sich der Jäger und ries im Fortgehen: „Das wird dich reuen!" Von diesen: Tage an erschien allabendlich ein Geist in der Escher Burg; dieser machte ein furchtbares Geräusch in allen Räumen. Das hatte schon eine geraume Zeit gedauert, als der Schloßherr von einem alten Geistlichen erfuhr, daß, um des Geistes los zu werden, man dessen Schatten verwunden müsse. In Begleitung seiner Diener stellte er daher in einer mondhellen Nacht einen Eimer Wasser in einen der Säle, in welchem der Geist jeden Abend sein Unwesen trieb. Mit Speeren bewaffnet, umstanden sie den Eimer. Als sie nun den Schatten des Gespenstes im Wasser sahen, stachen sie zu, der Schatten ließ einige Tropfen Bluts fallen, und — die Hexerei war gebrochen. Lehrer Schlö
Location: Esch a. d. Sauer