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Der Graf von Ansemburg
Sagennummer: 50 in Luxemburger Sagen und Legenden
In dem alten Schlosse von Ansemburg, im Gegensatz zu dem 'Neuern im Thale erbauten, lebte vor Zeiten in den glücklichstenVerhältnissen mit einer schönen und liebenswürdigen Gattin der Graf Philipp. Nach und nach, und zwar ohne greifbare Veranlassung, ward der Graf immer argwöhnischer gegen die Gräfin, und eines Tages, nachdem diese eine unschuldige Huldigung eines harmlosen Verehrers empfangen hatte, versetzte dieunselige Leidenschaftden Grafen in einesolcheAufregung, daß er den Degen zog und seinerFrau das Herz durchbohrte. Als er sie aber iu ihrem Blute liegen sah, fieles ihm wie Schuppen von den Augen. Zu spät seinen Jrrthum erkennend, erfaßte ihn Verzweiflung, und mit der noch rauchenden Waffe nahm er sichnun ein verhaßtes Leben. Und in der Geisterstunde hört man das Klagen des eifersüchtigenGrafen, ein Klagen, das erst ein Ende nehmen wird am Tage des letztenGerichtes?) 2) »on ßeberftolpe, — Basse-Moüturie, 331. — 91. ©tcffen, 166. — 3* ®ngling, 2
Ortschaft: Ansemburg
Der Junker von Randeck
Sagennummer: 237 in Pfälzisches Sagenbuch
Ein Graf von Leiningen hatte ein aller- liebstes Töchterlein, Jolantha mit Namen. Gar zu gerne hätte ein Junker von Randeck Herz und Hand der schönen Leiningerin erworben. Doch die gehör- ten schon seit einiger zeit dem edlen wrafen Eg- Trisels. Zu Nr. 234. Alleiningen Zu Nr. 237. mont, der durchaus der Liebe eines solchen Mädchens würdig war. Da wandelte sich des Junkers heißes Sehnen nach manchen fruchtlosen Mühen in furcht- baren Haß um, der selbst einen Mordanschlag nicht scheute. Nicht weit vom Schlosse Leiningen, am Fuße des zimmerberges, lag die sägemühle, deren In- haber dem Junker verpflichtet war. Mit einem ge- füllten Beutel gewann der Rachsüchtige den Müller für seinen teuflischen Plan. Am nächsten Tage in aller Frühe legte der Mül- ler eine halbdurchsägte Diele über den Mühlenbach. Egmont, Jolantha, ihre Freundin Ida und der Junker gingen am selben Morgen vom Schlosse aus der aufgehenden Sonne entgegen um von Berges- höhe ihre Pracht zu bewundern. Da sahen und hör- ten sie unten im Tale die lustig klappernde Mühle und auf des Junkers Vorschlag stieg die Gesellschaft zu ihr hinab. Schon von ferne gewahrte man, wie in den vom Rade abspritzenden Tropfen sich das Licht der Sonne brach. Nachdem man in der Nähe dieses Schauspiel betrachtet und eine Weile in den Schaum des hinabstürzenden Baches geblickt hatte, bot sich der Junker an bei einer Besichtigung des Innern der Mühle Führer zu sein. Der Weg ging über den Bach und die schöne Braut sollte die Ehre des Vortritts haben. Aber jungfräuliche Schüchtern- heit, oder was es sonst war, hielt sie davon ab zu- erst die Diele zu betreten. Während ihr nun Randeck Mut zuredete, sagte die muntere Ida: "Ich will's enden. Kommt nach!" Mit diesen Worten trat sie auf die höllische Diele. Nach wenigen Schritten knackte dieselbe entzwei und die unglückliche Jungfrau sank mit einem Schrei in die Wirbel des Baches, der sie dem Rade zuführte. Leblos, mit gebrochenen Rippen, kam sie wieder her- vor. Starr vor schrecken stand das Brautpaar da, unfähig zu helfen. Da warf sich der völlig zum Teufel gewordene Junker auf Jolantha um sie der unglücklichen Ida nachzuschleudern. Das aber gab dem Grafen Egmont Besonnenheit und Kraft und mit Blitzesschnelle faßte er den Buben fest im Genicke und riß ihn weit vom Ufer weg um so seine Braut zu sichern. Dann schleuderte er den Bösewicht zu Boden und hielt ihn fest, bis Knechte vom Schlosse aus dem nahen Walde herbeikamen und den Mörder gebunden auf die Burg führten. In deren Hof wurde er noch am Abend des näm- lichen Tages bei Fackelschein enthauptet. Der ebenfalls eingezogene Müller schmachtete im Ker- ker, bis ihn der Graf von Leiningen am Tage der Hochzeit auf die Bitte der Brautleute als Ver- führten zum Leben begnadigte; jedoch mußte er das Land auf ewig räumen. Die überreste des unglück- lichen Fräuleins wurden ehrenvoll im Kloster Höningen begraben. Der Junker von Randeck aber schleicht nun manchmal in schauriger Nacht vom Berge hernieder zur Sägemühle und ängstigt die Bewohner der Um- geg
Ortschaft: Altleiningen
Meister Schlau. *)
Sagennummer: 914 in Sagenschatz des Luxemburger Landes
Zu Holzem, nicht weit von Bartringen, wohnten vor Jahren nur sieben reiche Bauern und ein armer Mann. Dieser Arme war den Bauern so sehr verhaßt, daß sie alle Mittel anzuwenden entschlossen waren, ihn zu vertilgen. Da sie sahen, daß die alte, gute Mutter des Verhaßten diesem das Essen täglich bereitete, das Brot backte, die Wäsche besorgte u. s. w., gedachten sie, die Alte zu töten, um ihm das Leben unmöglich zu machen. Wie gedacht, so gethan. Als unser armer Mann eines Tages aus dem Walde kam, fand er seine liebe Mutter tot in der Stube liegen. Da ging er, band die tote Alte aus einen Esel und fuhr zur Stadt. Unterwegs sah er von ferne einen großeil Wagen mit vier Pferden bespannt und mit Maaren tüchtig beladen dahergefahren kommen. Als er dem Wagen nahe kam, zog er sich hinter die nahe Hecke und ließ den Esel mit der Alten marschieren. Der Esel ging ruhig irr der Mitte der Straße und wich dem Fuhrmann nicht auf die Seite. Dieser aber, in der Meinung, die Alte schliefe, rief, so laut er nur konnte: „Alach dich ans die Seite!" und dgl. Die tote Alte aber bewegte sich nicht. „Dann wart", rief der Fuhrmann, erbittert über eine solche Halsstarrigkeit, „ich werd dich Mores lehren!" riefs und schlug die liebe Alte so jämmerlich an den Kopf, daß sie rücklings vom Esel siel. Kaum lag sie zu Boden, als unser Schurke hinter der Hecke herausspringt und jämmerlich ruft: „Du Miserabler! du hast mir meine liebe Mutter erschlagen, und was solls jetzt werden!" — „Ach Gott, sei nur ruhig und sag es niemand, sonst werd ich ja ohne Zweifel gehenkt; ich will dir diesen Wagen samt den Pferden und den Maaren geben!" — „Nun ja", sagte Johann Schlau, so hieß unser Held, „dann scher dich und Halts Maul!" Sehr zufrieden schieden die beiden von einander. Unser Johann aber fuhr triumphierend ins Dorf ein, und als er bemerkte, daß die Flegel sich so sehr verwunderten, sagte er gelassen: „Ich habe meine tote Mutter verkauft und dieses Gespann dafür bekommen". In der Hoffnung, auch solches zu erlangen, zogen sie alle nach Hause und schlugen auch ihre alten Weiber, Mütter samt Großmüttern, tot und fuhren zur Stadt. Aber da bekamen sie, statt Geld, Gefängnis. Als sie wieder in ihre Heimat kamen, besaß der Johann nichts weiter als zuvor; nämlich sein altes Häuschen, ein Stück Land und Pferde, einen Esel und einen Wagen. Da gingen die Bauern zusammen und berieten sich, dem armen Teufel den Backofen abreißen zu gehen, damit er nijht leben könne, denn sie wußten, wie es ohne Backofen so schwer leben sei. Sie rissen also den Backofen ab, ließen aber die Ziegeln liegen. Des Morgens sieht unser Schlau dies, macht sich aber gar wenig draus. Er thut einen Sester dieser Stücke in einen Sack und geht aufs nächste Dorf, allwo er übernachtete. Bevor er aber schlafen geht, befiehlt er der Wirtin, nur ja seinen Sack gut zu versperren, denn er habe etwas drin, was nicht jeder zu wissen brauche. Die vorwitzige Wirtin aber konnte nicht umhin, den Sack los zu machen und hineinzugucken. Als sie aber die Ziegeln sah, glaubte sie, es sei Gold, geht und ruft ihren Mann. Sie bereden sich, gehen und legen dasselbe Gewicht in Silber in den Sack und entwenden das vermeinte Gold. Des Morgens zog unser Schlau vergnügt mit dem Silber heim. Als er aber ins Dorf kam, gafften die Bauern ihn an und frugen ihn, wie er zu dem Gelde gekommen sei. „Ich Hab meine gebrochenen Ziegeln verkauft!" war die Antwort. Ohne weiteres liefen die Ungehobelten n[...]
Ortschaft: Holzem
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Hier sind 3 zufällige Sagen aus unserer Datenbank.
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